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Kommunikationstraining

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Kommunikationstraining | 30. Januar 2011


Die Mitgliederwerbung nimmt in der Arbeit des Reservistenverbandes - insbesondere durch den Wegfall der Wehrpflicht - einen höheren Stellenwert ein. Anknüpfend an das Kommunikationstraining „Modul 1“ - Reservisten begeistern - lud die Rk Datteln zum Modul 2. Der Referent Stephan Gräuler (Unteroffizier der Reserve) konnte am 30. Januar 2011 auch Kameraden der befreundeten Rk Viribus Unitis und Castrop Rauxel begrüßen.

Zu Beginn stellten sich die Teilnehmer kurz vor. Die Begrüßungsrunde sollte auch die Frage klären „Wie wird eigentlich kommuniziert und kann man auch „nicht“ kommunizieren?“. In diesem Zusammenhang stellte Kamerad Gräuler die Frage, was ist Euch nach meiner persönlichen Vorstellung noch in Erinnerung geblieben? In Erinnerung bleiben schließlich nur ca. 7 % des Inhaltes.

Kamerad Gräuler stellte die Wirkungs- und Wahrnehmungskanäle vor und überprüfte die Grundhaltung der Teilnehmer. Kommunizieren wir immer auf der plus/plus Ebene oder weichen wir auch gerne mal ab. Wann haben wir uns in den unterschiedlichen Grundhaltungen selbst wieder gefunden? Die Teilnehmer konnten über ihre Erlebnisse und daraus gewonnenen Eindrücke berichten.

Natürlich darf an dieser Stelle das Eisbergmodell nicht fehlen. Den Teilnehmern wurde das Modell vorgestellt. Im Anschluss konnten die Teilnehmer die Sach- und Beziehungsebene näher definieren. Stephan Gräuler führte aus, dass ein gutes Gespräch auf der Beziehungsebene stattfinden sollte.  Hierzu gehört auch, dass wir aktiv zuhören müssen, um das Gespräch adressatengerecht führen zu können. In einem Selbstversuch sollten sich die Teilnehmer - eine Geschichte | Erlebnis oder Fragen zur Mitgliedschaft im Reservistenverband – unterhalten. Sie erfuhren dann selbst wie es ist, wenn mein Gegenüber nicht mehr zuhört.  Für die Anwesenden ein unangenehmes Gefühl, wie sich im anschließenden Feedback herausstellte.

Nach einer kurzen Pause wurden die Themen „4 Seiten einer Nachricht“ und Fragetechniken behandelt. Nach dem Motto „Wer fragt der führt“ konnten die Teilnehmer Beispielfragen         -z.B.: „Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?“ und entsprechende Einsatzfelder -z.B.: Infostand Thekengespräch - sammeln.

Stephan Gräuler wies darauf hin, dem Gespräch eine Struktur zu geben.

-       Was braucht der Reservist?

-       Aktiv zuhören!

-       Vorschlag zum weiteren Vorgehen!

Den Abschluss bildet eine Feedback Runde. Die Teilnehmer bescheinigten, neue und interessante Gesichtspunkte kennen gelernt und neue Ideen erhalten zu haben.

Das sachlich organisierte und fundierte Seminar sorgte für Diskussion und Motivation.

 

Text | Bilder: Andreas Kolinke

 

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